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Gute Resonanz beim Nacht-OL - Eike Bruns mit 15. Sieg!

Gestiegene Teilnehmerzahlen, ein überraschend milder Herbstabend, eine reibungslose Organisation und vor allem eine vom HVV Bornhausen bestens präparierte und als Wettkampfzentrum optimal geeignete Heidberg-Köte waren die Voraussetzungen für eine gelungene Durchführung der 33. Auflage des Seesener Nacht-Orientierungslaufes, der inzwischen traditionsreichsten OL-Veranstaltung in Niedersachsen. Die Organisatoren des MTV Seesen waren auch in der Absicht nach Bornhausen als Durchführungsort zurückgekehrt, wie vor fünf Jahren die dortige Bevölkerung zum Laufen zu animieren, doch das erwies sich als Trugschluss, zog doch das eigene Bosselturnier fast den gesamten Ort in seinen Bann.

160 Teilnehmer aus 15 Vereinen, drei Schulen und einer kirchlichen Gruppierung aus Nörten-Hardenberg begaben sich letztendlich bei den angenehmen äußeren Bedingungen auf eine der fünf Strecken unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades, die durch den Ort und das angrenzende Schildautal führten. Vor allem für die Schüler des Corvinianum Northeim und der BBS II Göttingen sowie die Kirchengruppe war der Geländewechsel und das Zurechtfinden in den schmalen Gassen Bornhausens schon eine Herausforderung. Eine enttäuschende Resonanz fand lediglich der Kinder-OL mit lediglich fünf Nachwuchsläufern, so dass ein Verzicht auf dieses zusätzliche Angebot erwogen wird.

Vierzehn Jahre lang hatte der Bad Harzburger Eike Bruns den Nacht-OL dominiert und in Serie gewonnen, doch in den beiden vergangenen Jahren hatte er sich seinem Vereinskameraden Christoph Hofmeister beugen müssen. Da dieser in diesem Jahr nicht am Start war, sollte in diesem Jahr der 15. Sieg unter Dach und Fach gebracht werden. Doch es wurde ganz eng für ihn auf der langen schweren Strecke, die bei 5,7 km Luftlinie immerhin 135 Höhenmeter aufwies. Schließlich reichte es für ihn mit ganzen 16 Sekunden Vorsprung vor dem deutschen Ex-Meister Rolf Breckle (Bielefelder TG). Dritte wurde mit knapp fünf Minuten Rückstand die Nationalmannschaftsläuferin Sabine Rothaug (OSC Kassel), dicht gefolgt von Jens Struckmann )Braunschweiger MTV) und Leon Kollenbach (SC Helsa).

Auf der kürzeren schweren Strecke mit 3,7 km Länge gab es gleich einen Vierfacherfolg für den Nachbarverein MTK Bad Harzburg – es siegte Rieke Bruns vor ihrem Vater Henning sowie Matti Bruns und Pia Buchholz, die beide noch den Schülerklassen angehören. Schnellste auf der vorwiegend für Oberstufenschüler gedachten M-Strecke mit einer Länge von 3,8 km war die ehemalige Seesener Schülerin Anna-Lena Brede mit ihrer Partnerin. Zwischen den älteren Schülern hielten sich die beiden Zwölfjährigen Aaron Wandelt und Lina Buchberger (MTV) als Dritter bzw. Fünfte sehr gut.

Der Sieger auf der am stärksten besetzten, 4,8 km langen leichten Strecke heißt Viktor Lange und kommt vom Hochschulsport Hannover. Erstaunlich gut schnitten die beiden BBS-II-Schüler Lukas Schäfer und Marten Claus in ihrem ersten Wettkampf als Vierte ab, direkt gefolgt auf den Rängen

fünf bis sieben von den MTVern Jonathan Schmidt/Moritz Kleiner, Andreas und Lorenz Oberbeck sowie Dirk Tünnermann. Auf den Plätzen zehn und elf rangieren mit einmal mehr erstaunlicher Sicherheit die Mitglieder der Münchehöfer Familie Hepe.

Auch die kurze leichte Strecke mit 2,5 km Länge wurde mit einem Doppelsieg Beute des MTK Bad Harzburg. Es siegte Tom Buchholz vor Jussi Bruns, dahinter platzierte sich mit feiner Leistung Julius Wandelt als Dritter. Guter Achter wurde Lukas Krzyminski (Jacobson-Gymnasium). -  Bei Glühwein und Kinderpunsch gab es nach dem Lauf viele Routenwahlen zu diskutieren. Einig waren sich die meisten Teilnehmer aber darin, im nächsten Herbst beim 34. Seesener Nacht-OL wieder dabei sein zu wollen.

OL: WM-Vorbereitung in Schottland(23.10.2014)

In der vergangenen Woche traf sich ein großer Teil der Weltelite zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften 2015 in Schottland. Die Wettkämpfe  boten hinsichtlich Abwechslung, Spannung und medialer Aufbereitung einen eindrucksvollen Vorgeschmack auf die anstehenden Titelkämpfe  Anfang August 2015. Auch einige deutsche Nationalmannschaftsläufer nutzten – auf eigene Kosten! - die Gelegenheit, sich mit dem schottischen Gelände vertraut zu machen.

Der Auftakt der Veranstaltungen stand ganz im Zeichen des Sprints mit einem Nacht-Sprint-Prolog sowie den beiden ParkWorldTour-Rennen rund um bzw. durch die Burgen von Edinburgh und Stirling. Die besten deutschen Ergebnisse erzielte Bjarne Friedrichs (MTV Seesen)  mit den Plätzen drei (im Prolog) und dreizehn unter 80 Startern. Es folgte die Woche über ein Trainingslager  rund um die WM-Stadt Inverness.

Schon deutlich ermüdet galt es dann, sich bei einem Weltranglistenlauf über die Langdistanz im „Balmoral Estate“ einem der WM-Langdistanz vergleichbaren Härtetest zu unterziehen. Erstmals war der königliche Wald hinter der schottischen Sommerresidenz der Queen für den OL geöffnet worden. Die 14,2 km (Luftlinie!) lange Herren-Elite-Strecke mit 675 Höhenmetern durch das  Highland-Gelände verlangte den Läufern alles ab.  Bjarne Friedrichs belegte unter 89 Startern in diesem hochklassigen Feld einen guten 28. Rang.

Zum Abschluss stand noch eine international gemischte Staffel im offenen Dünen-Gelände von Forvie nördlich von Aberdeen auf dem Programm. Mit einem weiteren starken Auftritt legte Bjarne Friedrichs den Grundstock dafür, dass seine Staffel zusammen mit dem Ukrainer  Oleksandr Kratov und dem Norweger Magne Daehli als Zweite einkam.

MTV Seesen stellt vier OL-Landesranglistensieger! (21.10.2014)

Mit den Landesmeisterschaften über die Ultralangdistanz bei Diekholzen im Hildesheimer Wald beendeten die niedersächsischen Orientierungsläufer ihre diesjährige Saison. Zugleich wurde in den letzten Kategorien nun auch die Landesrangliste 2014 entschieden. Der MTV Seesen stellt in diesem Jahr vier Ranglistensieger, die sich jedoch schon vor dem abschließenden Lauf ihren Gesamtsieg gesichert hatten.

Mit einem Massenstart wurden die Teilnehmer bei herrlichstem Herbstwetter in den doch noch sehr feuchten und mit viel Unterbewuchs versehenen Wald geschickt. Trotz der sehr langen Strecken entschieden aber teilweise erst die Routen zu den letzten Posten über den Sieg. Nicht so bei Birte Friedrichs, die, diesmal letztmalig in der D-16 laufend, sich bereits bis zum ersten Posten  von ihren Konkurrentinnen abgesetzt hatte und nach 7,9 km Luftlinie mit deutlichem Vorsprung dem Ziel und einem weiteren Landestitel entgegenstrebte. Ganz anders der Verlauf in der D-14: Die beiden stärksten niedersächsischen Läuferinnen in dieser Kategorie, Meike Hennseler und Pia Buchholz (MTK Bad Harzburg) konnten sich das ganze Rennen über 5,4 km nicht voneinander absetzen und so entschied Meike den Zielsprint mit einer Sekunde Vorsprung für sich.

Das Rennen in den Klassen D-12 und H-12, das nicht im Massenstart, sondern mit normalem Zeitstart durchgeführt wurde, nahm wegen eines fehlenden Postens einen kuriosen Verlauf. Dennoch blieben beide Titel beim MTV Seesen. War der Sieg von Lina Buchberger durchaus zu erwarten, so stellte der Sieg ihres Bruders Till, der als jüngster Teilnehmer in der H-12 am Start war, nach einem Superlauf doch eine große Überraschung dar. Die Bronzemedaille  in dieser Kategorie erlief sich Aaron Wandelt, ebenso wie Martin Hennseler in der H40 und Gottfried Labuhn in der H45. Zudem wurde Irene Buchberger in der D19k Vierte.

Mit jeweils vier Landesranglistensiegern waren 2014 der OLV Uslar und der MTV Seesen am erfolgreichsten. Für die vier Siege sorgten Birte Friedrichs (D-18), Meike Hennseler (D-14), Lina Buchberger (D-12) und Theo Hennseler (H-12).  Als Zweite werden Aaron Wandelt (H-12) und Martin Hennseler (H40) geführt. Erfreulich sind auch die Plätze sechs und sieben von Till Buchberger und Julius Wandelt in der H-12 sowie vier und fünf von Christian Buchberger und René Wandelt in der H45 bzw. Rang vier von Irene Buchberger in der D19k, jeweils in ihrer ersten Wettkampfsaison. Erwähnenswert ist noch, dass zwei weitere Aushängeschilder des MTV Seesen, Bjarne Friedrichs und Ole Hennseler, zwar die Läufe, bei denen sie angetreten waren, klar gewonnen hatten, jedoch nicht auf genügend Wettkämpfe kamen, um sich vorn platzieren zu können.

Erneut großer Andrang beim 30. Seesener Nacht-Orientierungslauf

Mittlerweile zum 30. Male fand am Samstagabend der Seesener Nacht-Orientierungslauf statt. Damit ist diese Veranstaltung inzwischen die traditionsreichste im niedersächsischen Veranstaltungskalender – und eine der bestbesuchten. 138 Teilnehmer aus 18 Vereinen, zwei Schulen und der evangelischen Jugend Braunschweig, die zu einem Seminar in Seesen weilten, sowie sechs Kinder beim Kinder-OL begaben sich bei klarer, aber sehr kalter Vollmondnacht auf die Postensuche. Zum kleinen Jubiläum war einmal mehr der Kurpark die Sportarena, wie in den Anfängen dieses beliebten Saisonabschlusses. Dass wesentlich weniger Teilnehmer als in den beiden Vorjahren zu verzeichnen waren, als die Zahl der Laufwilligen über 200 betrug, führen die Verantwortlichen zum einen auf die kurzfristig notwendig gewordene Verlegung vom traditionellen Freitag auf den Samstag zurück, zum anderen darauf, dass statt vierer Schulen nur das Corvinianum Northeim seine Schüler im Rahmen eines Sportkurses an den Start brachte. So war die Lage etwas entspannter, und trotzdem herrschte reges Treiben im Kurpark und den angrenzenden Gebieten, wie man an den auf und ab tanzenden Lichtern der mehr oder weniger großen Stirnlampen erkennen konnte. So enttäuschend die Zahl der beim Kinder-OL beteiligten Kinder war, so sehr muss man aber auch erfreut zur Kenntnis nehmen, dass viele Kinder aus dem MTV, die in den letzten Jahren noch beim Kinder-OL gestartet waren, sich mittlerweile – teilweise auch mit einem Elternteil zusammen, bereits erfolgreich auf die leichte kurze Strecke wagten. Knifflig für alle Teilnehmer war, dass es in diesem Jahr keine fest vorgegebenen Strecken zu bewältigen gab, sondern ein Postennetz mit einer bestimmten Zahl an Posten, die in möglichst schneller Zeit alle angelaufen werden mussten. Da passierte es schnell einmal, dass man einen Posten übersah und nur nach großen Umwegen die Aufgabe erfüllt hatte. Sehr eng ging es an der Spitze der leichten kurzen Strecke zu, der teilnehmerstärksten Kategorie. Mit einer halben Minute Vorsprung gewannen hier Julius und Rene Wandelt (MTV Seesen) vor Horst von Gaza (OLV Uslar) mit seinen Kindern und Tanja Ehrhorn/Birgit Aue (Seesen), die als OL-Neulinge gleich sehr gut zurecht kamen. Einen schönen sechsten Platz erliefen sich Timon Aue und Jannik Ebbighausen (MTV Seesen), die ihre 13 Posten ebenfalls zügig fanden. Die leichte lange Strecke wies bereits 23 Posten auf und wurde eine sichere Beute von Svenja Pabst (TG Münden). Knapp über eine Stunde benötigten als Vierte Andreas, Garnet, Jelka und Lorenz Oberbeck, dicht gefolgt von Jan Herrmanns und Sophie Hepe (Seesen). Auf der kurzen schweren Strecke gab es mit Birte Friedrichs eine souveräne, aber unfreiwillige Siegerin, denn sie sollte eigentlich die lange schwere Strecke laufen, erwischte am Start aber eine falsche Karte. Nach dem Ablaufen ihrer 20 Posten hatte sie knapp zwanzig Minuten Vorsprung vor Fabian Ebbighausen (MTV Seesen) und einigen niedersächsischen Senioren. – Auf der „Königsstrecke“ mit 25 Posten leistete sich Eike Bruns (MTK Bad Harzburg) bei seinem 14. Sieg in Folge erneut keinen Ausrutscher und glich derzeitig fehlende körperliche Fitness mit seiner ganzen Routine aus. Mit fast acht Minuten Rückstand folgten die Jugendnationalmannschaftsläuferin Resi Rathmann aus Schmalkalden und sein ältere Bruder Henning Bruns. Sehr gut hielten sich auch als Siebter Felix Tünnermann und als Neunter der Schüler Ole Hennseler, der ohne einen ärgerlichen Fehler – wegen des Übersehens eines Postens musste er noch einmal diagonal durch das Laufgebiet vom ehemaligen städtischen Krankenhaus bis zur Asklepiosklinik laufen, ehe er zum Ziel gegenüber vom Lebenshilfe-Kindergarten einbiegen konnte – sich ganz weit vorn hätte platzieren können. Bei Glühwein und Tee gab es nach dem Lauf viele Routenwahlen zu diskutieren. Einig waren sich die Teilnehmer aber darin, im nächsten Jahr beim 31. Seesener Nacht-OL, der dann im Jubiläumsjahr des MTV Seesen wieder einmal von der Harzkampfbahn aus gestartet wird, wieder dabei sein zu wollen.

Hier die Ergebnisliste: Ergebnisse Nacht-OL 2011-PDF

Birte Friedrichs gewinnt auch die Deutsche Park-Tour

Mit dem Doppelsprint-Orientierungslauf in Halle/Saale beendeten die Orientierungsläufer nun auch ihre diesjährige Sprintsaison. Über das Jahr und das ganze Land verteilt zählten 18 Sprintveranstaltungen für die Deutsche Park-Tour, von denen die besten vier Läufe gewertet werden. In den meisten der zehn Kategorien standen die Gesamtsieger bereits fest, in der D14 musste aber dieser letzte Sprint die Entscheidung zwischen den beiden – mit deutlichem Abstand führenden – Dauerkonkurrentinnen aus dem Harz, Karolin Kühnhold vom WSV Braunlage und Birte Friedrichs vom MTV Seesen, bringen. In beiden Läufen in den Weinbergswiesen, die jeweils rund 1300m lang waren, zeigte sich das aus der Saison gewohnte Bild: Karolin lag lange Zeit in Führung, aber zum Ende hin hatte Birte jeweils etwas mehr hinzuzusetzen und mit wenigen Sekunden Vorsprung die Nase vorn. Und so krönte Birte ein für sie überaus erfolgreiches Jahr nach Siegen bei den Deutschen Meisterschaften und in der Landes- und Bundesrangliste mit dem Gewinn der Park-Tour-Wertung, für den sie im nächsten Jahr noch mit der Überreichung eines speziellen Laufshirts geehrt werden wird.

Ole Hennseler hatte in der H14 den zweiten Platz schon sicher und konnte sich weder verbessern noch verschlechtern. Deswegen nahm er die Auseinandersetzung mit den Führenden der H15-18 auf und hielt die Rückstände erstaunlich gering. Für die beiden flotten Läufe bei strahlendem Herbstwetter war ein sehr guter vierter Rang der Lohn. Auch Martin Hennseler und Ulrike Friedrichs starteten in jüngeren Kategorien und platzierten sich im Mittelfeld.

Trotz Dauerregens über 200 Teilnehmer beim Seesener Nacht-Orientierungslauf

Ergebnisliste-Nacht-Ol-2010

Ungemütlicher hätte es kaum sein können, denn permanenter Nieselregen, aufgeweichte Feldwege und Wiesen sowie heftiger Wind, der sich besonders um die Kuppe des Schildberges unangenehm bemerkbar machte, waren die Umstände, denen dennoch die erstaunliche Zahl von 189 Teilnehmern(!) aus 16 Vereinen und vier Gymnasien bei der 29. Auflage des Seesener Nacht-Orientierungslaufes trotzte. Inklusive der 17 am Kinder-OL beteiligten Jungen und Mädchen, die sich ebenfalls durch die finstere Neumondnacht kämpften, wurde damit zwar das Vorjahresrekordergebnis nicht ganz erreicht, aber immerhin zum zweiten Male die Zahl von 200 Beteiligten überschritten.

Mit dieser großartigen Beteiligung  wahrte die Veranstaltung ihren gewissen Kultstatus. Auch Neulinge waren von der Atmosphäre angetan und kündigten sich bereits für das nächste Jahr an. Erfreulich, dass überwiegend Kinder und Jugendliche an den Start gingen, für die das Laufen und Postenaufsuchen im Dunkeln ein gänzlich neues Erlebnis darstellte. Ausgehend vom Schildausportplatz hatten die Verantwortlichen in dem Areal zwischen Winkelsmühle, Bornhausen und Schildberg fünf Bahnen unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit gelegt, die gerade auf den schwierigeren Bahnen mit einem Wechsel von langen Schlägen, auf denen es auf die richtige Routenwahl ankam, und kurzen, von Feinorientierung geprägten Passagen den Läufern Einiges abverlangten.

Eine gesonderte Bahn wurde für die Sek II-Schüler aus den vier Gymnasien aus Duderstadt, Northeim, Hildesheim und Seesen gelegt, auf der die 61 Schüler und Schülerinnen im Rahmen ihrer Sportkurse um Punkte kämpften. Schnellste waren hier etwas überraschend die beiden Jacobson-Schüler Fabian Ebbighausen und Lukas Neumann, die als Zehntklässler noch keinem Oberstufenkurs angehören. Aber auch Pascal Engel/Felix Tünnermann (8.), Marty Falk/Henrike Hansen (13.) und Kevin Rudolph/Philipp Winkel (16.) erzielten gute Zeiten.

Den größten Andrang fand die leichte kurze Strecke, die über 2,5 km bei 90 Höhenmetern führte, mit 66 Teilnehmern. Hier waren erfreulicherweise viele Kinder aus dem Leichtathletik-Nachwuchs des MTV Seesen am Start. Einen feinen fünften Platz erreichte das Duo Jannik Ebbighausen/Timon Aue, aber auch Markus, Britta, Sophie und Justus Hepe als Siebte, die Gruppe Christian, Lina und Till Buchberger sowie Philipp und Thomas Mayer als Neunte und die Gruppe Marvin und Matthias Habekost/Theo Hennseler/Moritz Balleiniger als Elfte konnten sich mit guten Zeiten im Vorderfeld platzieren.

Einen klaren Sieg auf der langen leichten Strecke bei 6,3 km und 150 Höhenmetern sicherte sich Jens Renziehausen vom TSV Wiershausen. Bemerkenswert ist hier, dass gleich hinter dem Drittplatzierten Dirk Tünnermann sich die Familie Andreas und Garnet Oberbeck mit den beiden Kindern Jelka und Lorenz (7 Jahre!) einreihte. Auf der kurzen schweren Strecke, die bei einer Steigung von 100 Höhenmetern 3,7 km Luftlinie aufwies, dominierte Tim Kühnhold vom WSV Braunlage vor seinen Vereinskameraden Karolin Kühnhold und Lasse Krebs. Als gute Fünftplatzierte ließ Birte Friedrichs (MTV) sogar die für den MTK Bad Harzburg startende Bundeskaderathletin AnnKathrin Greiner hinter sich.

Die Königsstrecke wies 6,2 km Luftlinie bei 160 Höhenmetern auf und wurde zum 13. Mal in Folge von Eike Bruns vom MTK Bad Harzburg gewonnen. Der Abonnementssieger bewies einmal mehr seine Klasse beim Nacht-OL und siegte mit rund vier Minuten Vorsprung vor seinem Teamkollegen Joachim Stamer. Man mag sich inzwischen kaum noch vorstellen, dass diese erstaunliche Serie einmal reißen könnte. – Etwa wie in den Vorjahren frequentiert  war der Kinder-OL, der in einer erweiterten Runde über das Schildausportplatzareal führte. Die Kleinen waren mit gleicher Begeisterung wie die Cracks bei der Sache und freuten sich über einen erlebnisreichen Abend.

Orientierungsläufer mit herausragender DM-Bilanz

Siege für Bjarne Friedrichs und Ole Hennseler!
Silber für Birte Friedrichs / 2 Bundesranglistensiege!
Mit den Deutschen Meisterschaften über die klassische Langdistanz und der Deutschland-Cup-Staffel in Siegen sowie der Kür der Bundesranglistensieger 2010 beendeten die Orientierungsläufer ihre diesjährigen nationalen Wettkämpfe. Dabei sorgten Bjarne Friedrichs mit seinem 18. DM-Titel als Sieger der Juniorenkategorie sowie Ole Hennseler als souveräner Sieger der H12 und Birte Friedrichs als Zweitplatzierte der D12 dafür, dass der MTV Seesen auf dem Siegertreppchen erneut prächtig vertreten war und Niedersachsen bei diesen Titelkämpfen mit neun Siegern ein Drittel aller Kategorien für sich entschied.
Geprägt war das Wettkampfgelände durch recht steile Hänge, die an vielen Stellen von kleinstrukturierten Gruben- und Senkengebieten durchzogen waren und Zeugen von zweitausend Jahren Bergbaugeschichte sind. Außerdem hatte das Sturmtief Kyrill vor einigen Jahren große Kahlschlagflächen hinterlassen, die sehr dicht zugewachsen waren und zu Umwegen zwangen. Somit war das Gelände physisch und technisch stark fordernd und auch dank einer guten Bahnlegung einer DM würdig.
Wie bei Deutschen Meisterschaften üblich, wurden die Aktiven in den einzelnen Kategorien nach ihren Ranglistenplatzierungen in umgekehrter Reihenfolge gestartet, so dass Bjarne Friedrichs als Führender der H20 letzter Starter war. In seinem letzten Juniorenwettkampf ließ er nichts anbrennen, legte einen nahezu fehlerfreien Lauf hin und konnte den vier Minuten vor ihm gestarteten Dresdner Franz Cruse kurz vor dem Ziel der 9,4 km langen Strecke, auf der 460 Höhenmeter zu bewältigen waren, noch überholen. Beinahe hätten sie sogar noch den vier weitere Minuten zuvor gestarteten Läufer erreicht. Rechnet man Bjarnes Zeit um auf die knapp vier Kilometer längere Herrenbahn, so war er sogar deutlich schneller als der dortige Sieger. Mit diesem Sieg schraubte er seine Bilanz seit seinem ersten DM-Titel vor genau sieben Jahren auf die stolze Bilanz von 18 DM-Titeln; allerdings wird es in den nächsten Jahren ungleich schwerer, bei den Herren weitere Meisterschaftssiege hinzuzufügen.
Die beiden erfolgreichen Youngster des MTV, Ole Hennseler und Birte Friedrichs, hatten sich bei der Meldung richtig entschieden. Als Zwölfjährige waren sie in der abgelaufenen Saison fast immer hochgestartet und hatten den Vierzehnjährigen gezeigt, dass sie auch dort schon ganz vorn mitlaufen können. In Erwartung sehr langer und harter Bahnen bei der DM starteten sie deshalb ein letztes Mal in der H bzw. D12 und zeigten dort ihre Klasse. Da Oles härtester Konkurrent es bei den Älteren versuchte (und durchgereicht wurde), hatte er leichtes Spiel und siegte nach tollem Rennen über die 2,6 km und 75 Höhenmeter mit über acht Minuten Vorsprung! Die D12 hatte die gleiche Strecke zu absolvieren und hier kam es wie immer zum spannenden Zweikampf zwischen Birte und Karolin Kühnhold vom WSV Braunlage. Beide lieferten sich ein Kopf an Kopf-Fernduell, das unglücklicherweise durch einen Waldarbeiter entschieden wurde, der entgegen Absprachen Bäume fällte und wegen der Gefährdung Birte einen Umweg laufen ließ. Auch der Vorsprung dieser beiden Läuferinnen vor der Konkurrenz war deutlich. Nach dem Sieg über die Mitteldistanz im Sommer war Birte auch mit Rang zwei zufrieden.
Eine gute Leistung bot auch Ulrike Friedrichs in der D50. Nach 4,8 km und dabei 195 Höhenmetern landete sie in ihrer Kategorie auf einem beachtlichen siebten Platz, zu einer Urkunde fehlte nicht einmal eine Minute. Ebenfalls zufrieden zeigte sich Petra Schneider, die in der D19A-Kurz an den Start ging. Mit ihrem 16. Rang schaffte sie ihr Ziel, sich in der vorderen Hälfte des Feldes zu platzieren.
Am Ende der Siegerehrung wurden dann die Bundesranglistensieger 2010 geehrt, die in den neun Bundesranglistenläufen der Saison die höchste Punktzahl erworben hatten. Wie im Vorjahr stellte der MTV Seesen zwei Sieger: Bereits zum sechsten Male und mit deutlichem Vorsprung gewann Bjarne die Bundesrangliste, seine Schwester Birte wiederholte unter 43 Klassifizierten ihren Vorjahressieg aufgrund ihrer konstant prächtigen Jahresbilanz. Ole verkürzte mit seinem herausragenden Lauf zwar den Abstand zum Sieger gewaltig, musste sich aber letztendlich mit dem zweiten Rang unter 60 Läufern zufrieden geben. Ulrike Friedrichs wird unter den klassifizierten 35 Läuferinnen der D50 als Neunte geführt.
Beendet wurde das DM-Wochenende noch mit einer Deutschlandcup-Staffel, bei der die Seesener mit zwei Rahmenstaffeln antraten. Auch hier stellten die beiden Youngster auf ihren 3,3 km langen Schleifen, die technisch schon recht anspruchsvoll waren und sauberes Kompass- und Höhenlinienlaufen erforderten, ihre für ihr Alter beachtliche Klasse unter Beweis und belegten zusammen mit Karolin Kühnhold unter 43 gestarteten Teams einen tollen 5. Platz. Die zweite Staffel mit Ulrike Friedrichs, Petra Schneider und Detlev Friedrichs landete auf dem 27. Platz. Bjarne startete über sein Zweitstartrecht wieder für den SV TU Ilmenau und legte nach aufreibendem Rennen als Startläufer, das er um zwei Sekunden geschlagen als Zweiter beendete, seinem Team den Grundstein für den siebten Rang im Deutschland-Cup.
Artikel von Detlev Friedrichs

 

Bjarne Friedrichs mit herausragender Platzierung beim Euromeeting in Tschechien

Eine Woche nach den Weltmeisterschaften der Männer und Frauen in Trondheim stand mit dem Euromeeting im „Böhmischen Paradies“, einem Naturschutzgebiet bei Turnov und ca. 50 km nördlich von Prag, eine weitere bedeutsame Orientierungslaufveranstaltung auf dem Programm. Wie auch die anderen acht teilnehmenden Nationen entsandte das deutsche Team dabei Nachwuchsläufer bzw. Läufer, die den Sprung in das WM-Team knapp verpasst hatten. Aufgrund der Anwesenheit der Norweger, Schweden, Finnen und Tschechen traten dennoch namhafte Starterfelder in den Disziplinen Mitteldistanz, Staffel und Langdistanz an. Für das herausragende Ergebnis aus deutscher Sicht sorgte der Seesener Bjarne Friedrichs mit einem unerwarteten 10. Platz auf der Langdistanz.

Die Läufer erwartete ein von tollen Sandsteinformationen geprägter Mittelgebirgswald , der stark gegliedert war mit tiefen Taleinschnitten und einzelstehenden Hügeln. Trotz überwiegend guter Belaufbarkeit und Sicht forderten die sehr steilen Anstiege mit teilweise mehreren übereinander liegenden Felsbändern höchste Konzentration, zumal die Karten an manchen Stellen so detailreich waren, dass sie im Laufen kaum noch lesbar waren.

Den Auftakt bildete ein anspruchsvoller Mittelstreckenlauf über 5,0 Kilometer und 225 Höhenmeter, wobei der überwiegende Teil der Strecke ausschließlich in den Felsformationen stattfand. Geprägt war das Rennen durch eine hohe Postenanzahl, die das Lauftempo stark beeinflusste.Bis auf einige kleinere Fehler gelang Bjarne ein ordentlicher Lauf und bereits im ersten Wettkampf erreichte er mit Rang 21 sein persönliches – und für einen deutschen Läufer bei solchen internationalen Events realistisches - Ziel, in dem Klassefeld von 43 Teilnehmern mindestens 25. zu werden.

Auch in der Staffel, in der die drei Läufer je 6,4 km Luftlinie bei 210 Höhenmetern zu bewältigen hatten, lieferte Bjarne als Startläufer des deutschen Teams ein solides Rennen, musste allerdings zur Führungsgruppe nach der Hälfte etwas abreißen lassen. Dennoch verschaffte er seinem Team eine gute Ausgangsposition, die der aus Verletzungsgründen eingesprungene Ersatzläufer leider auf der Schlussrunde nicht mehr halten konnte und vom zwischenzeitlichen sechsten Platz mehrere Plätze einbüßte.

Der Schlusstag bildete mit der Langdistanz über 12,1 km bei sage und schreibe 755 Höhenmetern noch einmal einen richtigen Härtetest, zumal die Hitze ein Übriges forderte. Ohne Irritationen durch andere Läufer konnte Bjarne sein Rennen gestalten, wählte meistens die bessere Route und konnte am Ende, als es bergab zum Ziel ging, noch einmal das Tempo forcieren. Mit nur achteinhalb Minuten Rückstand auf den Sieger landete er inmitten klangvoller Namen aus Skandinavien oder Tschechien auf einem herausragenden 10. Platz und vollbrachte das Kunststück, innerhalb weniger Wochen den zweiten aktuellen Juniorenweltmeister hinter sich zu lassen.

Bjarnes nächster internationaler Auftritt steht Ende September bevor, wenn er ca. 80 km nördlich von Edinburgh – für ihn erstmals in schottischen Wäldern - beim Junioren-Europa-Cup (JEC) an den Start gehen darf. Hierfür wurde er vom Bundestrainer zum fünften und leider letzten Mal nominiert.

Landesmeisterschaften Orientierungslauf: Knifflige Sprintläufe durch Bornhausen

Ergebnisse:
Ergebnis-DTP-Sprint

Ergebnis-LM-Sprint

SI-Ergebnis-DTP-Sprint-Lauf1

SI-Ergebnis-DPT-Sprint-Lauf2

SI-Ergebnis-LM-Sprint-Lauf1

SI-Ergebnis-LM-Sprint-Lauf2

Ergebnis-LM-Trimm

Birte Friedrichs und Ole Hennseler siegten in Schülerklassen  -  Knapp 200 TeilnehmerMit den Landestitelkämpfen im Sprint-OL eröffneten die niedersächsischen Orientierungsläufer eine Reihe von Meisterschaftsveranstaltungen in den kommenden Wochen. Austragungsort der Sprintläufe war unter der Federführung der OL-Abteilung des MTV Seesen der Ortsteil Bornhausen, durch den die Athleten zwei anspruchsvolle Strecken zu absolvieren hatten. Sieger in den Hauptklassen wurden Christoph Hofmeister (MTK Bad Harzburg) und Anke von Gaza (OLV Uslar). In den Schülerklassen der D und H14 siegten mit Birte Friedrichs und Ole Hennseler die Aktiven des Ausrichters.

 In Anbetracht der Tatsache, dass der Sprint-OL mit Siegerzeiten um 15 Minuten und ausgetragen in Parks oder urbanem Gelände nicht Jedermanns Geschmack ist, hatten die Seesener mit 140 Teilnehmern aus 29 Vereinen recht guten Zuspruch, unter anderem auch darauf zurückzuführen, dass dieser Lauf in die Deutsche Park-Tour-Wertung mit eingeht und somit auch Läufer aus anderen Bundesländern anlockte. Zusätzlich starteten an diesem angenehmen Sommernachmittag noch 54 weitere Läufer in den Kategorien D/H10, Trimm-OL und Kinder-OL auf gesonderten Bahnen.

Der erste Lauf führte nach dem Start an der Heidbergsköte durch das Areal der alten Kies- und Sandgrube und dann zum Ziel auf dem Dorfplatz, der zweite Lauf vom Schallerwinkel aus kreuz und quer durch den Dorfkern bis zum Ziel am Sportplatz. Dank dem großen Entgegenkommen der Bornhäuser Bevölkerung konnten in einigen Fällen sogar Privatgrundstücke, darunter auch der Domänengarten, betreten werden, was neben dem eh schon verwinkelten Ortskern noch weitere knifflige Routenwahlmöglichkeiten eröffnete.

Das Gros der 21 vergebenen Titel  sicherten sich der MTK Bad Harzburg mit sechs und der OLV Uslar mit fünf Titeln. Aus diesen beiden Vereinen stammen auch die Sieger in den beiden Hauptklassen: Durch das Fehlen der beiden Braunschweiger Läufer war bei den Herren der Weg frei für einen Bad Harzburger Dreifacherfolg von Christoph Hofmeister vor Eike Bruns und Joachim Stamer, bei den Damen siegte die routinierte Anke von Gaza aus Uslar vor Claudia Ann Graber und Esther Stamer (beide MTK Bad Harzburg). Aus Seesener Sicht konnten erfreulicherweise die beiden Nachwuchshoffnungen Ole Hennseler und Birte Friedrichs ihren sicherlich vorhandenen Heimvorteil und gegen die ältere Konkurrenz in der H14 und D14 recht deutlich gewinnen.

Dritte Plätze gab es für Meike Hennseler in der D10 bzw. Finn Nähring/Felix Kolke in der H10. Die ca. 2 km lange Trimmstrecke bewältigte als Schnellster Fabian Ebbigehausen, gefolgt von Saskia und Michael Harnack sowie Rebecca, Annabelle und Albert Mittendorf (alle aus Seesen). – Abschließend sei noch einmal besonders hervorgehoben, dass das Gelingen dieser Landesmeisterschaft in dieser Form nur durch das Engagement des MTV Bornhausen und die aufgeschlossene Haltung der Bornhäuser möglich war.

OLer auch bei Staffel-Landesmeisterschaften erfolgreich

Vor der Sommerpause ermittelten die niedersächsischen Orientierungsläufer noch ihre Landesmeister im Staffel-OL. Der Lauf fand in Borstel, zwischen Neustadt und Nienburg gelegen, in einem eher flachen Waldstück statt, das seine Schwierigkeiten in Partien von ehemaligem Sandabbau und ruppigem Unterbewuchs hatte. Auch bei dieser Veranstaltung konnten sich die OLer des MTV Seesen gut in Szene setzen.

Von Interesse war vor allem das Abschneiden der Nachwuchs-OLer, traten sie doch erstmals in einer Art Startgemeinschaft mit den ebenfalls erfolgreichen Athleten des WSV Braunlage an den Start. Dieses ist über die Möglichkeit des Zweitstartrechts in Teamwettbewerben eine reizvolle Chance, Kräfte zu bündeln und neue Teams an den Start zu bringen. So startet Ole Hennseler im Trikot des WSV, während Birte Friedrichs mit ihrer sonstigen Konkurrentin Karolin Kühnhold ein Team im MTV-Trikot bildet. In der H14 sprengte Ole mit einem geschickten Manöver das Feld und lief einen Vorsprung von gut einer Minute heraus, den Tim Kühnhold souverän verteidigte und somit dem WSV Braunlage den Titel sicherte. In Ermangelung eines hinreichend großen Feldes liefen die Schülerinnen ebenfalls in der H14 mit und schlugen sich wacker. Lief Karolin Kühnhold noch im dichten Pulk der Startläufer hinter Ole, so konnte Birte sich lange Zeit auf dem Bronzerang behaupten, bis sie auf dem Weg zum Schlussposten eine ungünstige Route wählte und für den MTV als Vierte das Ziel erreichte.

In der D85 siegte das favorisierte Team des OLV Uslar mit großem Vorsprung, doch dahinter sicherten sich Ulrike Friedrichs und Petra Schneider knapp gegen den SC Melle die erhoffte, aber nicht unbedingt zu erwartende Silbermedaille.  Außer Konkurrenz bestritt Bjarne Friedrichs in Vorbereitung auf die Juniorenweltmeisterschaften die Startstrecke der Herrenkonkurrenz und lieferte sich einen spannenden Zweikampf mit seinem Nationalmannschaftskameraden Christoph Prunsche (TuS Luebbecke,Westfalen), den er knapp zu seinen Gunsten entschied. Der Startläufer des besten niedersächsischen Teams vom MTK Bad Harzburg folgte mit deutlichem Abstand.