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Radsport: Touren 2018

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Für die diesjährige Radfahrsaison hatten die Radsportler eine wirklich zündenden Idee: da die Strecken um Seesen herum mittlerweile allen bestens bekannt sind, sollte einmal im Monat eine Tour außerhalb unseres Terrains stattfinden. Da war bei den Radfahrern Kreativität angesagt. Nachfolgend zusammenfassend das Resultat.

Im Mai hatten die Verantwortlichen von Seesen eine "Zugfahrt mit Hindernissen" nach Northeim gebucht. Es überraschte kaum noch, dass die rechtzeitige Reservierung für die Räder bei der DB mal wieder nicht angekommen war. Wir haben uns dann über alle Vorschriften hinweg gesetzt und die Räder einfach eingeladen; unsere geplante Fahrt sollte doch nicht ins Wasser fallen. In Northeim angekommen führte der Weg über Salzderhelden, Einbeck und Bad Gandersheim weitgehend an der Leine zurück nach Seesen. Die Tour war bei bestem Wetter sehr gelungen und gab den Beteiligten einen guten Einblick über die Vegetation in den Leineauen. (ohne Bild!)

Im Juni ging es mit dem Rad nach Salzgitter Bad. Diese Tour stand schon seit einigen Jahren auf dem Zettel und wurde jetzt endlich umgesetzt. Auf der Straße kennt sicher ein Jeder den Weg nach Salzgitter Bad, aber mit Fahrrad möchte man ja Wege ohne Autoverkehr benutzen. Das ist jetzt endlich gelungen! So ganz nebenher haben die Radsportler auch noch dem Schloß Ringelheim einen Besuch abgestattet - lag es doch unmittelbar an der Wegstrecke. Das Wetter war nicht gerade einladend; ständig blickte man gen Himmel, aber bis auf einige wenige Tropfen passierte nichts. Das Besondere an dieser Tour lag darin, dass beide Strecken - also hin und zurück - mit dem Fahrrad zu absolvieren waren. Da störte es wirklich niemanden, dass die Streckenführung weitgehend indentisch war. So viele Alternativen - ohne mit den Autos zu kollidieren - gibt es halt nicht. (Bild IMG_20180610)

Im Juli startete die MTV-Radsportgruppe  zu ihrer monatlichen Tagestour. Vom Minigolfplatz ging es mit den Autos zum Herzberger Bahnhof. Der Himmel war in Seesen noch etwas bedeckt, aber es wurde nach und nach immer sonniger. Von Herzberg ging es dann mit den Rädern weiter. Auf der alten Bahntrasse fuhren die Radsportler über Pöhlde durch die Feldmark am Jugendwaldheim und dem Golfplatz Rothenberger Haus vorbei nach Brochthausen. Weiter ging es zur Rhumequelle, wo eine kurze Rast eingelegt wurde. Von der Rhumequelle fuhren man über Rüdershausen auf dem Rhume-Leine Radweg nach Gieboldehausen. Hier im schönen Hofcafe stand eine ausgiebige Stärkung mit allerbester Torte, Waffeln und Mettwurstbroten an. Nach einem Fotoabstecher am  Schloss in Gieboldehausen ging es dann auf dem Radweg am Rand des Rothenbergs über Bilshausen durch das schöne Harzvorland weiter nach Wulften und danach entlang der Oder über Hattorf zurück nach Herzberg zum Ausgangpunkt der Tour. Alles in allem eine sehr schöne Tour durch eine Landschaft, die in jeder Beziehung gefallen konnte. (siehe Bild DSCN6716)

Im August hieß das Ziel zunächst Buntenbock; dort wurden die PKW´s abgestellt und die Räder fahrbereit gemacht. Über Buntenbock, Clausthal, Ober- und Unterschulenberg hatte man alsbald die Okertalsperre erreicht. Der Wasserstand war wirklich extrem niedrig, der Uferbereich nahm dadurch riesige Ausmaße an; dort wo sonst Wasser ohne Ende zu sehen ist, war schlicht und ergreifend Böschung. Viele von uns haben diese Konstellation so sicherlich noch nie gesehen! Über die Staumauer der Okertalsperre ging der Weg zurück über Altenau, Clausthal und der Pixhaier Mühle nacfh Buntenbock. Von vornherein war sicher der eine oder andere skeptisch: es soll in den Oberharz gehen, da erwarten uns doch riesige Berge, muß das denn sein? Aber es kam wie so oft ganz anders, die Organisatoren hatten herrliche Wege ausgekundschaftet, es gab in Summe eher mehr Abfahrten als Steigungen. Die Landschaft im Oberharz ist gegenwärtig zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Streckenführung war wirklich sehr gelungen und hat allen bestens gefallen. (Bild IMG_20180805)

Im September machten sich die Radsportler mit den Autos auf den Weg nach Wernigerode. Von dort sollte die vor zwei Jahren wegen Regens abgebrochene Tour nach Halberstadt und Blankenburg nachgeholt werden. Dieses Mal war der Wettergott gnädiger; es herrschten angenehme Temperaturen und von Regen weit und breit keine Spur. Zunächst führte der Weg an der idyllischen Holthemme entlang nach Halberstadt. Von dort aus ging es weiter quer durch die Stadt nach Langenstein, wo die Gelegenheit wahrgenommen werden konnte, etwas über die Höhlenwohnungen zu erfahren und sie sogar zu besichtigen. Über Schotter- und Kopfsteinpflasterwege machte man sich vorbei an unzähligen Äpfel- und Birnenbäumen auf den Weg nach Blankenburg. Dort stand die obligatorische Stärkung an, diesmal in einem Café, das uns als Geheimtip eines Insiders zugetragen wurde. Von Blankenburg ging die Reise durch den Vorharz auf völlig unbekannten, aber bestens zu befahrenden Wegen zurück nach Wernigerode. Kurz vor dem Ziel wurden die Fahrräder noch ganz kurz beiseite gestellt; es stand ein Fotoshooting auf der "Rothen Mühle" an. (siehe Bild)
Jürgen Hoffmeister

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