Tennisfreunde des MTV mit Gästen schnürten die Wanderstiefel

20. Wanderung erfolgreich durchgeführt - Beteiligung war gut -
Ob es stürmt, regnet oder auch schneit - Wanderwetter, natürlich mit entsprechender Bekleidung ist eigentlich immer. Das hat sich jedenfalls die Tennisabteilung auf die Fahne geschrieben. Diese Veranstaltung der Sparte, früher unter den beiden Vereinsnamen VfV von 1910 sowie SV Union Seesen 03, gehört deshalb auch bereits seit dem Jahre 2001 diese beliebte Winterwanderung, verbunden mit einem anschließendem gemeinsamen Grünkohlessen, in unserer Region auch gern als Braunkohlessen bezeichnet, zur Tradition.

Am  Sonnabend, 18. Januar, war es nun endlich wieder soweit. Wie bereits in den zahlreichen Jahren zuvor, eine Ausnahme bis heute war lediglich das Jahr 2016, wurde diese Veranstaltung als Auftakt, wie sonst auch üblich, immer zum Jahresanfang angeboten. Das Organisationteam hatte im Vorfeld wiederum keine Mühen gescheut; denn es war gleichzeitig ein kleines Jubiläum und zwar die 20. Auflage. Verantwortliche und natürlich auch die Teilnehmer durften ein paar gemütliche Stunden im "Tennisstübchen" verbringen und hatten dabei natürlich auch reichlich viel Spaß.

Es herrschten milde Temperaturen und die äußeren Witterungsbedingungen waren somit fast ideal. Hin und wieder kam sogar auch die Sonne zum Vorschein und es blieb auch trocken. Leider fehlte diesmal wiederum die im Vorfeld erhoffte weiße Winterlandschaft.

Nach der kurzen Begrüßung durch Abteilungsleiter Claus Werner fiel auf dem Parkplatz der Tennishalle, an der Lautenthaler Straße, der Startschuß. Diesmal hatte Wanderwart Günter Voß zur Freude aller 12 jüngeren und älteren Wanderer diesen Part übernommen und einen anspruchsvollen Rundkurs durch die vor unserer Haustür liegende Harzregion ausgearbeitet. Zunächst ging es durch den Steinway-Kurpark sowie Oberförster- Hinze-Weg weiter bergauf durchs Granetal. An der Walter Kolle-Gedächtnisköte wurde eine kleine Trinkpause eingelegt. Eine weitere kurze Steigungsstrecke stand jetzt nochmals sämtlichen Teilnehmer bevor; denn ein Teil des Schieferweges mußte bis zum Sandbrink bewältigt werden. Am Scheitel angekommen wurde abermals ein wohlverdienter Zwischenstopp eingelegt. Alle stärkten sich ein wenig beziehungsweise der obligatorische "Marschierschluck" durfte selbstverständlich auch nicht fehlen. Anschließend wurde wieder Kurs Richtung Heimat genommen. Zunächst wurde die Wilhelms-Schneise durchquert und eine Abkürzung ins Granetal eingeschlagen sowie zu guter letzt noch eine größere Schleife durch den Steinway-Kurpark gemacht. Nach 2 1/2 Stunden Fußmarsch und fast acht Kilometern Wanderstrecke, und vielen interessanten Eindrücken, schloss sich dann wieder der Kreis.

Das Endziel, das Restaurant "Tennisstübchen" in der Tennishalle an der Lautenthaler Straße, war wieder erreicht. Sämtliche Wanderer waren unversehrt geblieben, aber allerdings sehr hungrig, am Start wieder angekommen. Pünktlich zur vereinbarten Zeit hatten sich inzwischen auch sämtliche 17 Nichtwanderer im Restaurant ebenfalls eingefunden. Diese hieß Spartenleiter Claus Werner recht herzlich willkommen, wünschte allen noch ein gesundes neues Jahr und abschließend einen guten Appetit. Anließend ging es in humorvoller Atmosphäre zum gemütlichen Teil über. Ein Grünkohlessen, satt, mit frischer und geräucherter Bregenwurst sowie Kasseler, Bauchfleisch und den entsprechenden Beilagen, wurde, wie bereits aus den letzten Jahren bekannt, vom Pächterehepaar Birgit und Kurt Schidlowski, serviert. Natürlich durfte nach diesem "Gaumenschmaus" auch der eine oder andere "Verdauungsschluck" natürlich nicht fehlen. Leider vergingen diese geselligen und gemütlichen Stunden im Kreise der MTV-Tennisfreunde und Gästen viel zu schnell. Das Resümee fiel selbstverständlich wieder entsprechend positiv, inklusive Vorschau, aus: Im kommenden Jahr die 21. Grünkohlwanderung wieder mit auf den Terminkalender der Tennisabteilung zu nehmen.


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