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Handball: Berichte über die Spiele vom 14+15. September

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Herren: HSG Langelsheim/Astfeld II vs. MTV Seesen 29:26 (17:8)
Das hatte man sich auf Seesener Seite ganz anders vorgestellt; die Gastgeber bestimmten von Anfang an das Spiel und ließen wirklich keinen Zweifel aufkommen, wer am Spielende die Halle als Sieger verlassen wird. Die Seesener fanden überhaupt keine Einstellung zu Spiel und Gegner und überließen den Langelsheimern sehr lange Zeit das Spiel, ohne sich ernsthaft zu wehren bzw. gerade in der Abwehrarbeit dagegen zu halten. So fielen die Tore fast im Minutentakt. Nach fünf Minuten stand es mit 3:3 noch unentschieden; das war am Spielende das aus Seesener Sicht beste Resultat. Bis zum Seitenwechsel gelangen den Gäste danach in 25 Minuten ganze fünf weitere Tore. Spielerisch war von den Seesenern wenig zu sehen; Torchancen waren schon vorhanden, wurden aber leichtfertig bzw. überhastet vergeben. Der Torhüter der Gastgeber konnte sich zudem mehrfach auszeichnen. Den Gästen gelang es in keiner Phase, den Spielmacher der Gastgeber auszuschalten; ihm gelangen insgesamt 12 Feldtore und eine ganze Reihe Assists, die ebenfalls zu Toren führten. Auch von der Bank der Gäste gab es wenig Impulse, die zu einem Ruck in der Mannschaft hätten führen können; im Gegenteil: die Unruhe von draußen verlagerte sich auf die Platte und änderte nichts an der Einstellung zum Spiel. Nach dem Seitenwechsel lief das Spiel lange Zeit unverändert so weiter; in der 45. Minute lag Langelsheim immer noch mit acht Toren in Führung. In der Schlußviertelstunde nahmen die Nickligkeiten dann beiderseits zu und Seesen besann sich endlich darauf, dass man nur mit Kampf und Behaupten erfolgreicher und ergebnisorientierter Handball spielen kann. Der Vorsprung der Gastgeber schmolz immer mehr dahin und am Ende konnten die Gäste die zweite Halbzeit mit 18.12 für sich entscheiden. Fast hätte das Spiel noch kippen können, was nach dem Spielverlauf lange Zeit unmöglich erschien. Insgesamt muß man objektiv feststellen, dass die Leistung der Gäste so nicht ausreicht, um Spiele zu gewinnen. Es wartet noch viel intensive Trainigsarbeit auf die Aktiven.

MTV Seesen:
Dominik Schulz und Andreas Töpperwien im Tor; Florin Luca (7/1), Lennard Schoof (5), Tim Stakelbeck (4), Christoph Seidig (3), Birk Svante Oelhoff (3), Jan Gerrit Weber (2), Christian Mischok (2), Sönke Pförtner, Jan-Niklas Liedtke und Michael Albrecht.

Damen: HSG Bad Harzburg/Vieneneburg vs. MTV Seesen 21:15 (12:9)
Anfangs ging es ständig hin und her, Seesen erzielte dabei sogar das erste Tor des Tages - zu diesem Zeitpunkt (nach drei Minuten) konnte niemand ahnen, dass das die einzige Führung für die Gäste bleiben sollte. Bis zum Seitenwechsel konnten sich die Gastgeber zwar nicht entscheidend absetzen; trotzdem gelang es den Seesener Damen nicht, den Abstand zu verkürzen. Die HSG legte ständig vor und Seesen lief dem Rückstand hinterher. Zur Pause lag Seesen mit nur drei Treffern alles andere als uneinholbar zurück. Es konnte in der zweiten Hälfte also nur besser werden. Aber es lief zunächst so weiter wie es vor der Pause endete: die Gastgeber erzielten ihre Tore gegen eine mitunter viel zu passiv agierende Abwehr und im Angriff konnten nicht alle klaren Chancen verwertet werden. Bis zur 50. Minute gelangen gerade mal vier Tore, während die Gastgeber in dieser Phase den Vorsprung auf sieben Tore erhöhen konnten. Eigentlich war das Spiel nach diesem Verlauf damit entschieden, aber in den letzten zehn Minuten zeigte sich, dass man nicht nur ganz enge Spiele mit konsequenter Abwehrarbeit noch umbiegen kann. Dann müssen aber auch die eigenen Torchancen verwertet werden und man darf sich nicht so viele technischen Fehler erlauben. Beides war in dieser Phase leider nicht der Fall, wenngleich trotz des klaren Rückstands ein deutlich engeres Endergebnis - vielleicht sogar ein Punktgewinn - durchaus möglich gewesen wäre. Wenn allerdings während des gesamten Spiels vier Siebenmeter nicht zu Toren führen und die beiden sonstigen Haupttorschützen insgesamt nur ein Tor erzielen, ist ein solches Spiel nicht zu gewinnen.

MTV Seesen:
Janet Maibaum und Miriam Dörrie im Tor; Ayla Schwarz (5/1), Marnie Pieleck (3/2), Sandra König (3), Daria Tappe (2), Fenja Oelhoff (1), Sandra Nitsche (1), Ann-Kathrin Zeleny, Natascha Engel, Lena Werle, Laura Omiecina, Hanna Cranen und Saskia Töpperwien.

Männl. B-Jugend: JMSG Seesen/Langelsheim/Astfeld gegen HSG Nord Edemissen 20:35 (7:17)
Nach dem Auswärtsunentschieden beim Lehndorfer TSV gingen die Spieler der JMSG hoch motiviert mit dem Ziel in ihr erstes Heimspiel, erneut zu punkten. Das erwies sich aber als unrealistisches Unterfangen, traf man doch auf einen Gegner, der von Anfang an spielbestimmend war. Die Überlegenheit war schon recht deutlich und das zeigte sich bereits nach kurzer Spielzeit. Die Gäste waren deutlich überlegen und lagen nach 15 Minuten mit 10 Toren in Führung. Im weiteren Verlauf des Spiels konnten sie den Vorsprung sogar noch weiter ausbauen. Obwohl unterlegen ließen sich die Gastgeber davon nur bedingt beeindrucken und zogen ihr eigenes Spiel auf. Im Laufe der Begegnung klappten die Abläufe auf Seiten der JMSG immer besser; im letzten Spieldrittel entwickelte sich dann sogar ein offener Schlagabtausch, bei dem man seitens der Gastgeber gut mithalten konnte. Trotzdem war der Sieg der Gäste auch in der Höhe verdient.

JMSG Seesen/Langelsheim/Astfeld:
Jannik Beinsen im Tor; Abdullah Karabit (8/1), Johann Scheerer (3), Benedikt Pilgermann (3), Lenny Günther (2), Lorenz Oberbeck (1), Tristan Bosse (1), Silas Pallinger (1), Tizian Salau (1), Felix Schrader, Philip Götze, Peter Hackenberg, Janik Fricke und Nasratullah Quraishi.

Weibl. C-Jugend: MTV Seesen gegen HSG Langelsheim/Astfeld 23:33 (10:17)
Einige der Seesener Mädchen gingen gesundheitlich angeschlagen ins Spiel; trotzdem konnte man in der ersten Halbzeit lange Zeit gut mithalten. Nach 15 Minuten lag man nur mit einem Tor zurück und ärgerte den Gegner immer wieder. Dann zeigte sich aber die durchweg fehlende Fitness; die Abwehr ließ immer häufiger größere Lücken zu und ermöglichte den Gegner, einfache Tore zu erzielen. Dies änderte sich auch in der zweiten Hälfte nicht grundlegend und die Seesener Mädchen kassierten eine hohe Heimniederlage, obwohl man selbst zwanzig eigene Tore erzielte.

MTV Seesen:
Johanna Meinecke im Tor; Sina Werle (8/1), Linda Engel (8), Marie König 7), Giulia Luca, Livka Gorny, Marietta Stoppok, Emma Ziegler, Fenna Schmidt, Matilda Schmidt, Luise Wünsche, Chiara Dörrie und Mandy Mischok

Männl. D-Jugend: HSG Liebenburg/Salzgitter gegen MTV Seesen 22:23 (10:15)
Die Seesener Jungs trafen auf einen Gegner, der in der Vorwoche beim Staffelfavoriten Stöckheim regelrecht abgeschossen wurden. Insofern konnte man die wirkliche Spielstärke des Gastgebers überhaupt nicht einschätzen. Seesen begann konzentriert, alle Spieler war pemanent in Bewegung, haben sich gut freigelaufen und noch besser miteinander kombiniert. Da war es nicht verwunderlich, dass die Gäste zur Halbzeit mit fünf Toren in Front lagen. Durch die Pause kam offenbar ein Bruch in die Mannschaft; es schlichen sich zu viele technische Fehler ein. Die Gastgeber nutzen das clever aus und ließen es nicht zu, dass sich ihr Rückstand noch weiter vergrößerte. Im Gegenteil - Mitte der 2. Halbzeit wurde die Aufholjagd der HSG Jungs belohnt und es stand mit einem Mal unentschieden. Als die Gastgeber dann auch noch in Führung gingen, schien das Spiel zu kippen. Doch Seesen wehrte sich und drehte das Spiel zwei Minuten vor dem Spielende wieder zu seinen Gunsten. Damit war der verdiente Auswärtssieg unter Dach und Fach. Beim Abpfiff konnte es noch niemand ahnen; die D-Jugend blieb als einzige Mannschaft des MTV Seesen am Wochenende siegreich.

MTV Seesen:
Benjamin Dettmer im Tor; Jonas Sachse (8), Tim Balkart (6), Jannis-Emil Meyer (5), Max-Elias Brodkorb (3), Jakob Meyer (1), Jason Grothaus, Jan-Luca Garbe, Finn Gudehus, Mark Lauri Konca und Justin Chojnowski

Weibl. E-Jugend: MTV Seesen gegen HG Elm 2:13 (1:7)
Die weibl. E-Jugend hatte ihre erstes Pflichtspiel zu absolvieren und traf auf einen Gegner, der nur mit Spielerinnen aus dem älteren Jahrgang antrat und auch körperlich deutlich überlegen war. Verständlicherweise waren die Seesener Spielerinnen vor ihrem Debut sehr aufgeregt und konnten dies auch während des gesamten Spiels nicht ganz ablegen. Zweifelsohne waren gute Ansätze unübersehbar. Die Seesener Torhüterin konnte sich immer wieder von ihrer besten Seite zeigen und verhinderte eine noch deutlichere Niederlage. Die Mannschaft hat erkennbar viel Potential und mit regelmäßigem Training und Spielerfahrung werden sich die sportlichen Erfolge schon bald von alleine einstellen.

MTV Seesen:
Elisa Stoppok, Joy-Emily Grönke, Sümeyye Turan, Jana Gräbe, Ella Yalinkilic, Luisa Ketteler, Ida Rehmann, Aiza Shah, Mia Schröder, Lina Regenhardt, Hannah Schricke, Hanna Kupka, Lana Ziegner und Nele Brötler.

 

 



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