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Handball: Herren gehen in Mascherode mit 41:20 unter - Damen gewinnen knapp in Braunschweig

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TV Mascherode - MTV Seesen Herren 41:20 (20:9)
Die Gäste waren mit dem letzten Aufgebot nach Braunschweig angereist; lediglich sieben Feldspieler standen zur Verfügung. Damit war von vorherein klar, dass eine weitere Niederlage nicht zu vermeiden war, zumal die Gastgeber mit vollem Kader dagegen halten konnten. Anfangs konnten die Gäste sogar noch halbwegs mithalten, je länger das Spiel dauerte, umso einseitiger wurde die Partie. Der Versuch, die Gäste durch schnelle Konter nicht zu einfachen Toren kommen zu lassen, scheiterte auch dieses Mal. Die Gäste wurden förmlich überrannt und die Gegenwehr ließ immer mehr nach. Am Ende stand eine hohe Niederlage, die mit dem aufgebotenen Kader auch in dieser Deutlichkeit nicht verhindert werden konnte. Der interessierte Handballfan muß sich allerdings mit der Frage beschäftigen, ob alle Spieler immer die für den Mannschaftssport richtigen Prioritäten treffen; immerhin war die Ansetzung dieses Spiels seit mehr als 6 Monaten bekannt.
MTV Seesen:
Dominik Schulz und Andreas Töpperwien im Tor; Samuel Scheerer (8), Florin Luca (6/1), Tim Stakelbeck (3), Christian Mischok (1), Michael Albrecht (1), Lars Nitsche (1) und Jesco Kandel

HSG Braunschweig - MTV Seesen Damen 20:22 (12:9)
Die wenigen Zuschauer bekamen ein Damenspiel zu sehen, dass es in sich hatte. Lange Zeit waren die Gastgeber im Abschluß deutlich effizienter, während die Gäste spielerisch überzeugten, ohne dass klarste Torchancen zu Treffern führten. Zudem stand die Abwehr der Seesener Damen in der ersten Hälfte nicht immer optimal, so dass die Braunschweiger zu Toren kamen, die man sonst auf Seesener Seite eher selten sieht. Die Gastgeber lagen ständig mit bis zu vier Toren in Führung, während Seesen nur reagieren und kaum agieren konnte. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich die Abwehr der Gäste von ihrer gewohnt besseren Seite; trotzdem gelang ihnen der erstmalige Ausgleich erst in der 53. Spielminute. Nachdem Sandra Nitsche Mitte der zweiten Hälfte verletzungsbedingt ausscheiden mußte, war der ohnehin knappe Kader gefordert. In dieser Phase führten nahezu alle Angriffe zu Toren, während das Abwehrbollwerk nichts mehr zuließ. Die Gäste erzielten in den letzten 15 Minuten lediglich ein Tor; Janet Maibaum im Tor der Gäste wuchs mal wieder über sich hinaus und hielt ihren Kasten sauber. Aber auch die gegnerische Torfrau konnte sich sich auszeichnen und entschärfte - bis auf die Schlußphase - viele klare Chancen. Ein wirklich klasse Damenspiel mit insgesamt 42 Toren und mit zwei Torfrauen, die beide sehr gut aufgelegt waren. Letztlich war der Auswärtssieg nicht unverdient, wenngleich es lange Zeit nicht danach ausgesehen hat.
MTV Seesen:
Janet Maibaum im Tor; Fenja Kai Oelhoff (6), Yvonne Larsen (5), Sandra König (4), Saskia Töpperwien (2/2), Daria Tappe (1), Sandra Nitsche (1), Ayla Schwarz (1) und Samantha Stumpf.

HSG Liebenburg/Salzgitter vs. JMSG Seesen/Langelsheim/Astfeld männl. B-Jugend 38:26 (17:12)
Das Spiel war lange Zeit ziemlich ausgeglichen, wenngleich von Anfang an die konsequentere Chancenverwertung auf Seiten der Gastgeber auffiel. Die JMSG-Aktiven verzettelten sich immer wieder und ihnen unterliefen zahlreiche technische Fehler; zudem scheiterte man immer wieder am Torhüter der HSG. Trotzdem blieb man dran und ließ die Gastgeber nicht davonziehen. Nach der Pause setzte sich der Trend aus den ersten 25 Minuten fort; die eigene Abwehr war ungewohnt löchrig und im Angriff wurden selbst die klarsten Torchancen vergeben. In dieser Phase konnten die Spieler der HSG ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen, während die JMSG im gegnerischen Torhüter immer wieder ihren Meister fand. Am Ende setzte es eine deutliche Niederlage, die in dieser Höhe durchaus vermeidbar gewesen wäre. Da bereits am kommenden Wochenende das Rückspiel in Langelsheim ansteht, hat man zeitnah die Gelegenheit zur Revanche.

JMSG S/L/A:
Jannik Beinsen im Tor; Abdullah Karabit (12/3), Johann Scheerer (5), Silas Pallinger (2), Benedikt Pilgermann (2), Tristan Jürgen Bosse (2), Lenny Günther (1), Peter Hackenberg (1), Nasratullah Quraishi (1), Felix Schrader und Janick Fricke.

 

 

MTV Seesen weibl. C-Jugend vs. SG Zweidorf/Bortfeld 22:28 (13:12)
Die Seesener Mädchen sind gut in das Spiel gegangen und waren von Anfang an auf Augenhöhe unterwegs. Dabei hat die Abwehr gut gearbeitet und zusammen mit Johanna Meinecke dem Gegner immer häufiger den Schneid abgekauft. Auch der Angriff konnte überzeugen, so dass man zum Seitenwechsel gegen die favorisierten Gäste überraschend in Führung lag. Diese Tendenz war auch in der zweiten Hälfte lange Zeit spielbestimmend; allerdings hatten die SG-Mädchen jetzt besser auf ihren Gegner eingestellt und machten es den Gastgebern wirklich schwer, sich vorentscheidend abzusetzen. Bis zur 40. Spielminute stand das Spiel Spitz auf Knopf und vom Ergebnis her remis. In den Schlußminuten fehlte es bei den Seesener Mädchen augenscheinlich an Kondition und Kraft. Die Gäste nutzten das konsequent aus und errangen schlußendlich einen Sieg, mit dem man lange Zeit überhaupt nicht rechnen konnte.

 

MTV Seesen:
Johanna Meinecke im Tor; Marie König (10/2), Linda Engel (6/2), Sina Werle (6), Emily Sperling, Giulia Luca, Livka Gorny, Marietta Stoppok, Emma Ziegler, Fenna Schmidt, Luise Wünsche, Anna-Sophie Kopp, Mia Hölscher und Mandy Mischok.

MTV Seesen männl. D-Jugend vs. HSG Langelsheim/Astfeld 17:20 (7:9)
Leider stand bei den Gastgebern nicht der komplette Kader zur Verfügung. Trotzdem konnten die Seesener Jungs gerade in der ersten Hälfte das Spiel ausgeglichen gestalten. Sehr schöne Kombinationen konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Dabei zeigten sich bei den Seesenern gerade die beiden Jüngsten Max-Elias Brodkorb und Jakob Meyer von ihrer besten Seite und setzten immer wieder spielerische Glanzpunkte. Auf HSG-Seite waren drei Spieler mit ihrer individuellen Stärke besonders auffällig; sie haben es den Gastgebern schon sehr schwer gemacht. Zur Pause lag Seesen mit zwei Toren zurück und rechnete sich weiter gute Siegchancen aus. In der Abwehr schlichen sich in der zweiten Hälfte leider immer wieder Unaufmerksamkeiten ein, die von den HSG-Spielern konsequent ausgenutzt wurden. Der eigene Angriff agierte ohne eigene, individuelle Aktionen häufig zu statisch, so dass der Rückstand nicht wettgemacht werden konnte. Die Verantwortlichen haben es schon bedauert, nicht mit dem besten Kader angetreten zu sein; es wäre dann ganz sicher mehr möglich gewesen.

MTV Seesen:
Mark Laudi Konca, Max-Elias Bordkorb, Elias Le Blonde, Jakob Meyer, Tim Balkart, Matthis Le Blonde, Benjamin Dettmer, Jannis-Emil Meyer, Jan-Luca Garbe, Luca Kühne, Finn Gudehus und Jonathan Kraemer.

Jürgen Hoffmeister

 

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