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Handball: Herren und Damen verloren am Wochenende

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HSV Vechelde/Woltorf - MTV Seesen Damen 16:11 (10:6)
Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel für die Seesener Damen. Anfangs waren die Gäste aus Seesen zumindest gleichwertig und hielten das Spiel in der ersten Hälfte auch lange Zeit offen, obwohl die Fehlerquote in den eigenen Reihen doch erstaunlich hoch war. Bis zur 25. Spielminute hielten die Damen aus der Sehusastadt gut mit und lagen nie in Rückstand. Dann kassierten sie innerhalb von drei Minuten vier Gegentore und ließen in dieser Phase zudem einen Siebenmeter ungenutzt. Damit lag man zur Pause mit vier Toren zurück, wenngleich man ganz lange Zeit auf Augenhöhe unterwegs war und man schon den Eindruck hatte, dass in Vechelde nichts anbrennen wird. Aber es lief - wie schon so oft - ganz anders: bis zur 49. Minute gelang den Gästen nicht ein einziges Feldtor. Aber auch die Gastgeber traten nicht gerade souverän auf; Ihnen gelangen bis zur 53. Minute gerade mal drei eigene Treffer. Insofern hätten die Seesener Damen durchaus noch die Chance gehabt, das Spiel zu drehen. Aber lediglich fünf eigene Tore in der gesamten zweiten Hälfte haben einfach nicht gereicht. Insgesamt war die Anzahl der vergebenen Torchancen und der zahlreichen technischen Fehler mehr als doppelt so groß als die erzielten eigenen Tore. Bei diesen Voraussetzungen sind Spiele einfach nicht erfolgreich zu gestalten.

MTV Seesen:
Janet Maibaum und Miriam Dörrie im Tor; Laura Omiecina (3), Fenja Kai Oelhoff (3/2), Daria Tappe (1), Maren Hoffmeister (1), Stefanie Meinecke (1), Marnie Sue (1/1), Ayla Schwarz (1), Sandra König, Sandra Nitsche, Kirsten Rehmann, Ann-Kathrin Zeleny und Rebecca-Christin Mittendorf.

 

MTV Seesen Herren vs. HSG Langelsheim/Astfeld II 30:34 (17:17)
Das Lokalderby in der Seesener Halle war wirklich gut besucht - auch viele Langelsheimer Fans hatten sich auf den Weg nach Seesen germacht. Von Anfang an gingen die Seesener Herren hochmotiviert in die Partie und zeigten - im wieder angetrieben von Florin Luca - gutes Spielverständnis; ihnen gelangen in der ersten Hälfte viele schön herausgespielte Tore. Allerdings fiel schon auf, dass in der Abwehr nicht konsequent gearbeitet wurde; es wurde dem Angriff der Gäste mitunter viel zu leicht gemacht. Das führte zu vielen 1:1-Situationen und zu eher einfachen Gegentoren, die Lars Nitsche im Tor der Gastgeber nicht immer verhindern konnte. Trotzdem lagen die Seesener Herren in der ersten Hälfte permanent in Führung, ohne sich allerdings klar absetzen zu können. Nach der Pause änderte sich ca. 15 Minuten lang wenig, mal lagen die Gäste in Front, mal lag Seesen in Führung. Diese Spielphase war alles andere als vorentscheidend, denn der Vorsprung betrug beiderseits niemals mehr als zwei Treffer. In der Schlußviertelstunde hatte man den Eindruck, dass auf Seiten der Gastgeber Kondition und Konzentration nachließen; es schlichen sich Abspielfehler ein und klare Chancen führten nicht zu Toren. Langelsheim hingegen hielt gut dagegen und konnte die nach wie  löchrige Abwehr der Gastgeber immer wieder überwinden. Als der Rückstand aus Seesener Sicht in der 50. Minute sechs Tore betrug, war das Spiel ansich entschieden. Die Schlußminuten konnte man zwar noch ausgeglichen gestalten, was aber nichts mehr an einer weiteren Heimniederlage änderte. Es ist schon auffällig, dass die Seesener Herren in den meisten Spielen lange Zeit gut mithalten können, aber im letzten Spieldrittel einbrechen. Das dürfte sicherlich auch den Verantwortlichen nicht entgangen sein; es bleibt abzuwarten, welche Schritte jetzt eingeleitet werden, um diese Defizite zeitnah zu beheben.

MTV Seesen:
Lars  Nitsche und Dominik Schulz im Tor; Lennard Schoof (9), Florin Luca (5), Torben Dittmar (5), Christoph Seidig (4), Sönke Pförtner (4), Samuel Scheerer (1), Tim Stakelbeck (1), Christian Mischok (1), Jan Gerrit Weber, Jesco Kandel, Andreas Töpperwien und Niklas Johannes Kraemer.

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Die Seesener Angriffsspieler, hier Florin Luca, wurden von der Abwehrreihe der HSG meist eng bedrängt. Auf der anderen Seite kamen die Gäste vor allem im zweiten Abschnitt zu vielen einfachen Treffern.