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Handball vom Wochenende 15.+16.Februar

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MTV Seesen Damen vs. HSG Nord Edemissen 25:17 (15:7)
Der Bann ist gebrochen; die Gäste aus Edemissen konnten endlich mal bezwungen werden. Edemissen war als Tabellenführer angereist und hatte sich mit voller Kapelle in Seesen durchaus etwas ausgerechnet. Aber mitunter läuft es im Spiel völlig anders. Dieses Spiel - Tabellenvierter gegen Spitzenreiter - war dafür das beste Beispiel. Die Seesener Damen waren von Anfang an spielbestimmend und kamen ganz schnell zu Toren, die aus klaren Kombinationen heraus erzielt wurden. In der 19. Minute stand es bereits 12:5 für Seesen und die Chancenverwertung war nahezu optimal. Die Abwehr ließ überhaupt nichts anbrennen; den Gästen gelangen in der ersten Halbzeit ganze sechs Feldtore. Nach der Pause ein ähnliches Bild, wenngleich Edemissen sich ständig bemühte, den Rückstand zu verkürzen. Seesen hielt aber sehr gekonnt dagegen; der Vorsprung war auch in den zweiten 30 Minuten niemals kleiner als acht Tore. Die Gastgeber gingen mit ihren Torchancen zwar nicht mehr so konsequent wie in der ersten Hälfte um; trotzdem war der Sieg am Ende hochverdient. Hervorzuheben ist die wirklich gute Abwehrarbeit mit den beiden Torhüterinnen Janet Maibaum und Miriam Dörrie. Wenn man zudem noch berücksichtigt, dass mit Sandra Nitsche die Spielmacherin auf der Mittelposition verletzungsbedingt nur ganz sporadisch eingreifen konnte, wertet das den Heimsieg noch weiter auf. Die Seesener Damen haben sich jetzt punktgleich mit Edemissen und Vechelde-Woltorf an der Tabellenspitze der Regionsliga West festgesetzt. Man darf wirklich gespannt sein, wohin die Erfolgsgeschichte in dieser Saison noch geht.

MTV Seesen:
Janet Maibaum und Miriam Dörrie im Tor; Fenja Kai Oelhoff (7/4), Laura Omiecina (6), Sandra König (5), Daria Tappe (2), Ayla Schwarz (2), Yvonne Larsen (2), Ann-Kathrin Zeleny (1), Maren Hoffmeister, Sandra Nitsche und Marnie Sue.

SV Stöckheim II vs. MTV Seesen männl. D-Jugend 12:22 (3:12)
Das war in der ersten Hälfte eine spielerische Glanzleistung der Seesener Jungs. Die Abwehrarbeit war so optimal, dass die Gastgeber kaum zu Tormöglichkeiten kamen. Der Schiedsrichter, der von Stöckheim gestellt wurde, mußte sogar mehrfach auf Zeitspiel gegen die Braunschweiger entscheiden, weil die Abwehr der Gäste nahezu nichts zuließ. Im Angriff klappte in den ersten 20 Minuten fast alles und es fielen Tore wie am Schnürchen. Jannis-Emil Meyer zeigte sich besonders spielfreudig und setzte seine Mitspieler immer wieder gekonnt in Szene. Nach der Pause erhöhten die Gastgeber - immer wieder stark von außen angefeuert - den Druck, ohne die Seesener in ernste Schwierigkeiten zu bringen. Die zweite Hälfte war von den erzielten Toren zwar gleichwertig, aber spielerisch konnten die Gäste auch in dieser Phase vollends überzeugen. Die Seesener Jungs haben bis jetzt 6:2 Punkte erreicht und erwarten in einer Woche die noch unbesiegte Mannschaft der HSG Liebenburg/Salzgitter.

MTV Seesen:
Mark Laudi Konca und Luca Kühne im Tor; Max-Elias Brodkorb, Jakob Meyer, Tim Balkart, Matthis Le Blond, Benjamin Dettmer, Jannis-Emil Meyer, Jan-Luca Garbe, Jonas Sachse, Tim Gudehus und Jonathan Kraemer

 

JMSG Seesen/Langelsheim/Astfeld vs. HSG Liebenburg/Salzgitter 24:35
Das sollte eigentlich die Revanche zu der in der Vorwoche kassierten Niederlage in Liebenburg werden. Daraus wurde aber nichts. In der ersten Hälfte sah es noch danach aus, dass die JMSG Jungs dieses Vorhaben umsetzen könnten. Man war durchaus auf Augenhöhe unterwegs und lag nur mit zwei Toren zurück. Nach dem Seitenwechsel machten sich die individuellen Stärken der Gäste aber deutlicher bemerkbar. Zudem wurde der Goalgetter der Staffel auf JMSG Seite, Abdullah Karabit, jetzt enger markiert; er konnte sich mit seiner Wurfkraft nicht wie gewohnt in Szene setzen. So stand am Spielende eine weitere hohe Niederlage, die alles andere als unverdient zu bezeichnen ist. Der Gegner war - wie im Hinspiel - einfacher stärker und gleichmäßiger besetzt, während die Angriffe bei der JMSG häufig zu unvorbereitet abgeschlossen wurden, das führte immer wieder zu schnellen Kontern und einfachen Toren.
Die Spieldaten stehen im Internet nach wie vor nicht zur Verfügung; deshalb kein Kader.
Jürgen Hoffmeister

 

 

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