Zum Inhalt springen

MTV-Tennisfreunde schnürten Wanderstiefel

| Home-Artikel

Die inzwischen 17. Braunkohlwanderung erfolgreich durchgeführt
Ob es stürmt, regnet oder auch schneit - Wanderwetter ist eigentlich fast immer. Das meint jedenfalls die Tennissparte des MTV Seesen (ehemals SV Union). Zu der Traditionsveranstaltung dieser Abteilung gehört deshalb auch bereits seit dem Jahr 2001 die beliebte Braunkohlwanderung. Wie bereits in den vielen Jahren, eine Ausnahme war allerdings erstmalig das verflossene Jahr, wurde diese Wanderung wiederum als Auftakt, wie sonst üblich, im Januar angeboten. Die Organisatoren hatten im Vorfeld abermals keine Mühen gescheut. Die Verantwortlichen und Teilnehmer wurden dafür auch reichlich belohnt. Besser hätten die äußeren Rahmenbedingungen kaum sein können; denn es herrschte ein "Kaiserwetter" vor. Aufgrund von Terminüberschreitungen ließ die Beteiligung diesmal allerdings ein wenig zu wünschen übrig. Dies tat aber der guten Stimmung überhaupt keinen Abbruch. Nach einer kurzen Begrüßung durch Abteilungsleiter Claus Werner fiel auf dem Parkplatz an der Tennishalle an der Lautenthaler Straße der Startschuss. Wanderführer Hans-Joachim Niesner hatte diesmal zur Freude der gemischten Gruppe einen etwas leichteren Rundkurs durch die vor der Haustür liegende Harzregion ausgearbeitet. Zunächst ging es stadtauswärts und der Fußweg Forellenstieg wurde Richtung Neckelnberg-Hütte durchwandert. Anschließend wurde die Kreisstraße überquert und nun stand der anspruchvollste Weg bevor; denn es ging längere Zeit ständig bergauf. Zwischenstation war zunächst die Abraumhalde, Abzweigung ins Tränketal. Danach führte die Strecke bei traumhaften Wetter, reichlich weißer Pracht, trockener Luft und strahlendem Sonnenschein mit idealen Temperaturen zum Brauttannenplatz. Hier wurde dann auch der verdiente Zwischenstopp eingelegt. Alle stärkten sich ein wenig beziehungsweise der obligatorische "Marschierschluck" durfte natürlich auch nicht fehlen. Das schwierigste Teilstück lag jetzt hinter allen Wanderfreunden. Ab jetzt ging es nur noch berab. Der Rundkurs führte die Teilnehmer hinter der "Asklepiosklinik" entlang und weiter zum Oberförster-Hinze-Weg durch anschließend durch den ebenfalls verschneiten hiesigen Steinway-Kurpar. Nach über zwei Stunden - etwa sieben Kilometer Wanderstrecke - und vielen interessanten Eindrücken unterwegs, schloss sich dann wieder der Kreis. Das Endziel, das Restaurant Tennisstübchen in der Tennishalle an der Lautenthaler Straße, war erreicht. Pünktlich zur vereinbarten Zeit hatten sich ebenfalls noch einige Nichtwanderer im Restaurant eingefunden. Auch diese hieß Spartenleiter Claus Werner noch recht herzlich willkommen und wünschte allen einen guten Appetit. Anschließend ging es in entspannter Atmosphäre zum gemütlichen Teil über. Ein Braunkohlessen, satt, mit frischer und geräucherter Bregenwurst sowie Kasseler, Bauchfleisch und den entsprechenden Beilagen wurde, wie bereits aus den vergangenen Jahren her bekannt, vom Pächterehepaar Birgit und Kurt Schidlowskis, serviert. Natürlich durfte nach dem deftigen Schmaus auch der eine oder andere "Verdauungsschluck" natürlich dazu nicht fehlen. Leider vergingen diese gemütlichen und geselligen Stunden im Kreise der Tennisfreunde und Gäste wie im Pfluge. Das Fazit fiel selbstverständlich wieder entsprechend positiv aus: Auch im kommenden Januar soll dann die 18. Braunkohlwanderung wieder mit auf dem Terminkalender der MTV-Tennisabteilung stehen.
Claus Werner

Zurück
Tennis-Wanderung17-web.jpg