Zum Inhalt springen

OL: Ole Hennseler gewinnt Nacht-OL-Bestenkämpfe!

| Orientierungslauf

Drei Wettkämpfe innerhalb von 24 Stunden – mit einem sehr anstrengenden Wochenende starteten die deutschen Orientierungsläufer in der Nähe des Autobahndreiecks Nossen in Sachsen in   die nationale Saison. Ein Sprint, der für die Deutsche Park-Tour gewertet wird, die Deutschen Bestenkämpfe im Nacht-OL und ein Bundesranglistenlauf über die Langdistanz standen auf dem Programm. Dabei konnten die MTV-OLer gleich wieder den ersten nationalen Titel verbuchen, ansonsten gab es ein Wechselbad der Gefühle.

Den Auftakt bildete ein Park-Tour-Sprint in der Kleinstadt Roßwein. Das Gelände wechselte zwischen verwinkelter Altstadt, Parkanlagen und offenen Neubaugebieten. Für den Höhepunkt aus Seesener Sicht und einen Paukenschlag sorgte Martin Hennseler, der binnen Wochenfrist den Erfolg von Barleben in der H45 wiederholte und dabei niemand Geringeren als den zweifachen Sprint-Weltmeister Michael Finkenseit (OLV Uslar) bezwang. Bei den Frauen belegten Theresia Mei゚ner und Nina Dlgast die Pl舩ze sechs und neun, in der H-18 Theo Hennseler und Jan Klose die Pl舩ze acht und neun.

Die beiden Bundeskaderathleten Birte Friedrichs und Ole Hennseler mussten sich zur gleichen Zeit in einem angeordneten 3000m-Lauf einer Sichtung im Hinblick auf die Nominierungen f・ die Weltcupl舫fe und die Weltmeisterschaften unterziehen. Beide wahrten bei fast schon zu gro゚er W舐me ihre Chancen mit neuen perslichen Bestleistungen. Dass diese Terminierung keine gute Idee der Bundestrainer war, zeigte sich dann aber am folgenden Tag beim Bundesranglistenlauf, als fast alle bei der zweiten Langstrecke im kraftraubenden Wald am Ende ihrer Kr臟te Zeit gegen・er der ・rigen Konkurrenz verloren oder gar nicht mehr antraten.

Die Deutschen Bestenk舂pfe im Nacht-OL fanden in dem Waldgebiet statt, in dem sie vor einem Jahr schon einmal wegen Sturmsch臈en abgesagt werden mussten. Auch in diesem Winter stand die Ausrichtung nach den St・men der letzten Wochen auf des Messers Schneide. Nun wurden sie zwar ausgetragen, aber zahlreiche umgest・zte B舫me und herabgefalle トste beeintr臘htigten gerade in der Nacht die Belaufbarkeit doch sehr. Bei den Herren kam Ole Hennseler damit am besten zurecht und siegte nach 13,5 km Luftlinie souver舅 mit knapp f・f Minuten Vorsprung ・ sein erster nationaler Titel in der Herren-Elite. Neben diesem herausragenden Ergebnis ・erzeugte auch Birte Friedrichs als Vierte der Damen-Elite nach 9,1 km Luftlinie. Theresia Mei゚ner als Elfte in dieser Kategorie zahlte ebenso etwas Lehrgeld wie Jan Klose als Achter der H-18 und Martin Hennseler als Achter der H45. Bei Theo Hennseler passte in der Nacht nach dem bereits ungl・klichen Sprint gar nichts zusammen, er gab auf.

Beim Bundesranglistenlauf am Sonntag zeigte er dann mit seinem dritten Rang in der H-16 wieder, dass seine Ambitionen auf einen Platz im Team f・ die Jugend-Europameisterschaften nicht unberechtigt sind. Noch besser machte es Lina Buchberger: Gerade vom Ski-Sportkurs aus den Alpen zur・kgekehrt, beendete sie ihren ersten BRL in der D-18 gleich als Siegerin und machte damit ihre Anwartschaft auf einen Platz im deutschen Team mehr als deutlich. Nach den beiden L舫fen zuvor k舂pften sich Birte Friedrichs und Ole Hennseler ・er eine weitere Langstrecke in dem Windbruchwald und beendeten sie beide als gute Vierte. Theresia Mei゚ner  (10. in Damen-Elite), Jan Klose (12. in H-18), Martin Hennseler (16. in H45) und Christian Buchberger (26. in H50) bew舁tigten ebenfalls ihre kr臟tezehrende Strecke auf Mittelfeldpl舩zen.                  Detlev Friedrichs

Zurück
ol_pictogram-1.png