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OL: OLer machten wieder Forsteinsatz!

| Orientierungslauf

Orientierungsläufer machen Forsteinsatz
Dass durch den Borkenkäferbefall die Harzer Fichten massiv befallen sind, ist derzeit überall zu lesen und zu hören, dass deswegen großflächig diese Fichten schnellstmöglich gefällt werden müssen, ist überall zu sehen. Was der Forst große Kopfschmerzen bereitet, betrifft in unserer Region aber auch die Orientierungsläufer, deren Sportgerät, die OL-Karte, laufend an Aktualität verliert, wenn sie nicht zumindest für die Darstellung der Bestände immer auf dem neuesten Stand gehalten wird. Um im Juni die beiden Landesveranstaltungen (eine Landesmeisterschaft und ein Landesranglistenlauf) durchführen zu können, kartierten die Verantwortlichen des MTV Seesen quasi immer hinter dem Harvester hinterher. Damit dies aber möglich war und auch Bahnen gelegt werden konnten, war eine unmittelbare Abstimmung mit dem Forstamt Seesen und der betroffenen Revierförsterin Dorothee Bock notwendig – und diese Zusammenarbeit klappte einmal mehr dankenswerterweise reibungslos.So sahen es die MTV-OLer als selbstverständlich an, sich für dieses Entgegenkommen wie im letzten Jahr, als die junge Schildau und der Limbach auf mehreren hundert Metern von Geäst befreitwurden, um einen besseren Abfluss zu gewährleisten, mit einem neuerlichen Forsteinsatz zu bedanken. Da passte es sich hervorragend, dass noch einige kleine Douglasien darauf warteten, auf einer neu entstandenen Freifläche in den Boden gebracht zu werden. Weil immerhin 16 Sportler dem Aufruf gefolgt waren, waren die 100 Bäumchen in der Nähe der Limbachhütte nach kurzer Einweisung im Nu eingepflanzt. Diese Arbeit machte auch deshalb Spaß, weil die OLer sahen, dass sie etwas Nachhaltiges taten und in den nächsten Jahren die Entwicklung der robusten Douglasien weiter beobachten können.Da noch genügend Zeit blieb, erläuterte Frau Bock in einem ebenfalls schon geschädigten Waldstück die Vorgehensweise der Borkenkäfer und das Handeln der Forstleute. Anschließemd durften die überwiegend jungen OLer selbst mit Spraydosen befallene Fichten markieren, damit sie in den nächsten Tagen von den Waldarbeitern gefällt werden. Auf jeden Fall war es für sie als Natursportler, deren Arena nun mal der Wald ist, ein sehr anschaulicher und lehrreicher Samstagvormittag.
Detlev Friedrichs

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