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OLer überzeugen auf internationaler Ebene

| OL

In Verbindung mit den Deutschen Meisterschaften über die Langdistanz richtete der MTK Bad Harzburg am Wochenende auch den Junioren-Europa-Cup (JEC) aus. Aus dem ursprünglichen Länderkampf zwischen sechs mitteleuropäischen Nationen ist mittlerweile eine kleine Europameisterschaft geworden, die vor allem durch die Teilnahme der skandinavischen Länder und der Schweiz an Qualität und damit auch an Bedeutung im Nachwuchsbereich gewonnen hat. Sportler aus immerhin 19 Ländern waren in den Harz gekommen, um um die Siege in den Kategorien D und H-18 sowie -20 zu streiten. In das deutsche Team waren auch die beiden Seesener Ole Hennseler und Birte Friedrichs berufen worden, die ihre Sache gut machten.

Den Auftakt machte der Sprint-OL durch Bad Harzburg. Während Birte Friedrichs das Rennen etwas zu vorsichtig begann und sich mit Rang 29 begnügen musste, überzeugte Ole Hennseler als 19. seiner Kategorie und war damit zweitbester Deutscher hinter Erik Döhler (Karlsruhe), der mit seinem vierten Rang das beste deutsche Ergebnis der drei Tage einfuhr. Auf den knackigen Bahnen der Langdistanz zeigten sich beide MTVer in prächtiger Verfassung. Ole Hennseler wurde nach gutem Lauf erneut als 19. geführt, Birte Friedrichs kam in den Felsen gut zurecht und wurde mit einem starken 13. Platz belohnt.

Für die Staffelläufe, die nur in den Klassen D und H-20 ausgetragen wurden, hatten die Trainer jeweils die vermeintlich stärksten Athleten an den Anfang gestellt und den beiden jungen Seesenern den Vorzug auf der Schlussposition gegeben. Und die Rechnung schien aufzugehen, denn unter dem Jubel der vielen Zuschauer, die erst anschließend zum Deutschland- bzw. Schüler-Cup antraten, liefen beide deutschen Teams ganz vorn in Schlagdistanz zu den großen Nationen mit. Dies war eine zu große Hypothek für beide Lokalmatadoren, denn in dem erstaunlich knappen Rennen kosteten eine kleine Schwächeperiode im Anstieg bei Birte Friedrichs bzw. eine Suchaktion eines Postens bei Ole Hennseler gleich mehrere Plätze. Dennoch rechtfertigten beide das in sie gesetzte Vertrauen. - Überragendes Team dieses JEC war die Schweiz vor den skandinavischen Ländern, das deutsche Team schlug sich mit einem guten siebten Platz in der Gesamtwertung durchaus achtbar.
Detlev Friedrichs

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Ole Hennseler