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Tosender Applaus beim Weihnachtszirkus!

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MTV Seesen erfüllte erneut alle Erwartungen

Wenn auch der Winter noch nicht so richtig Einzug gehalten hat in unseren Breitengraden, so tat das der Sache, um die es am Sonnabend-Nachmittag vor dem 3. Advent in der großen Sporthalle II des Schulzentrums an der St.-Annen-Straße ging, keinen Abbruch. Denn dort wurde es für die überaus zahlreich erschienen großen und kleinen Besucher schon einmal so richtig vorweihnachtlich, "gastierte" hier nämlich zum wiederholten Male der Weihnachtszirkus des MTV Seesen.

An diesem Nachmittag war die im letzten Jahr recht aufwendig renovierte, dennoch aber nüchtern und zweckmäßig erscheinende Sporthalle wieder liebevoll zu einem "Capitol" umfunktioniert worden. Es hingen erneut bunte Fahnenleinen sternförmig von der Hallendecke herab und symbolisierten auf diese Weise das Zirkuszelt, während halbkreisförmig auf dem Hallenboden ausgelegte Turnmatten den Rand der Arena markierten. Einen weiteren Blickfang bildete auch das mit Spielsachen festlich geschmückte Portal.

Und auch mit dieser Zirkusvorstellung, und zwar der Vorstellung zum 29. Mal in Folge, bescherte der größte Seesener Breitensportverein allen anwesenden großen und kleinen Kindern, sowie ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern, eine unvergessliche Weihnachtsfeier. Denn wer hat nicht als Kind schon einmal davon geträumt, in einem Zirkus auftreten zu dürfen, in dem wunderschöne Prinzessinnen waghalsige Trapezkünste vorführen, bärenstarke Muskelmänner mit ihrer Kraft vor dem Publikum protzen oder Clowns und Zauberer die Zuschauer zu Begeisterungsstürmen hinreißen - in der Phantasie, versteht sich.

Eingeläutet wurde das Programm nach der vom Sinfonischen Blasorchester des Vereins gespielten Eröffnungsfanfare durch die Direktions-Assistentin Bianca, als diese ein vor ihr stehendes übergroßes Überraschungspaket öffnete und wieselflink der sich darin aufhaltende Badman Leon heraussprang, einige Salti und Purzelbäume schlug und dann aus dem allgemeinen Blickfeld verschwand. Obwohl Bianca die Kinder gebeten hatte, sie bei ihrer Suche nach ihm zu unterstützen, tauchte er zwischendurch immer mal wieder auf, machte seine turnerischen Späße und war wieder fort. Spitzenklasse war dabei seine Vorführung am Barren. Hier zeigte sich bereits, dass er durchaus das Zeug dazu hat, später einmal in die Fußstapfen von Turner-Ass Florian Hambüchen zu treten.

Wie immer ging es bei der Vorstellung Schlag auf Schlag. Die Akteure brannten in 14 einzelnen Programmpunkten mit der dazu passenden Musik wiederum ein wahres Feuerwerk der Zirkuskunst ab und zeigten den vielen Besuchern auf der vollbesetzten Tribüne und am Manegen-Rand in einem breiten Spektrum alles, was sie in wochenlangen Proben einstudiert hatten. Dass sich ihre hübschen Kostüme dabei nicht zu verstecken brauchten, bedarf wohl keiner weiteren Worte. Setzte doch auch die ausgeklügelte Beleuchtungstechnik alles ins rechte Licht und untermalte das Blasorchester das Ganze gekonnt mit "Livemusik".

Es ist schier unmöglich, hier eine Wertung vornehmen oder sagen zu wollen, welche der vorgeführten Darbietungen die herausragendste gewesen sei. Zwar war zuvor im Programmablauf schon das eine oder andere Mal begeistert Beifall geklatscht worden, doch zum Schluss der Zirkus-Vorstellung kannte der dankbare Applaus schier keine Grenzen mehr. Unter Konfettiregen zogen alle Akteure noch ei8nmal ins Manegen-Rund ein und nahmen hier den Riesenapplaus als Dank für ihre Show entgegen.

Dank und Anerkennung galt aber auch den vielen freiwilligen Helferi8nnen und Helfern vor und hinter den Kulissen. In diesen Dank mit eingeschlossen waren auch die Bereitschaften des Deutschen Roten Kreuzes und der Freiwilligen Feuerwehr.

Und weil es zu einer richtigen Weihnachtsfeier des MTV Seesen ebenfalls dazu gehört, war selbstverständlich auch  der Weihnachtsmann erschienen. Wie in jedem Jahr überreichte er am Hallenausgang jedem Kind ein kleines Geschenk zum Weihnachtsfest. Und damit er den Andrang bei der Geschenkausgabe auch schaffte, erfuhr er hierbei hilfreiche Unterstützung durch den Engel Carola. 
Herbert Sander

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