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Zwei Medaillen bei OL-Deutsche Hochschulmeisterschaften

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Traditionsgemäß am Himmelfahrtstag fanden in diesem Jahr wieder die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Orientierungslauf statt, die im Zwei-Jahres-Rhythmus auch gleichzeitig die Qualifikationsläufe für die im August in Ungarn stattfindenden Studenten-Weltmeisterschaften darstellen. Die ausrichtende ZU Berlin hatte in Zusammenarbeit mit einem Berliner OL-Verein einen Nachbarwald in Brandenburg zu dem Endmoränengebiet ausgewählt, wo wenige Wochen zuvor die Deutschen Bestenkämpfe im Ultralang-OL und ein Bundesranglistenlauf entschieden wurden. Das versprach wieder schnelle Zeiten in dem zwar kraftraubenden, aber bestens belaufbaren offenen Kiefernwald.

Bei den Herren entwickelte sich über 12,3 km Luftlinie bei 270 Höhenmetern nahezu ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das wie im Vorjahr der für die Uni Marburg startende und in bestechender Form befindliche Philipp Müller knapp gegenüber dem Studenten der Uni Göttingen Bjarne Friedrichs zu seinen Gunsten entschied. Auf den weiteren vier Rängen folgten mit größeren Abständen dann die restlichen Nationalkaderläufer. Sehr gut hielt sich auch ebenfalls für die Uni Göttingen startende estnische Student Kristjan Täll, der auch für den MTV Seesen startberechtigt ist, als Elfter.

Zusammen mit dem Bad Harzburger Eike Bruns gingen die beiden MTVer auch in der Staffel an den Start, mit einer erfolgreichen Titelverteidigung wurde es allerdings in diesem Jahr nichts. Hinter den beiden Teams der Uni Paderborn und der TU Dresden langte es für die Uni Göttingen aber immerhin noch zu einer Bronzemedaille.
Detlev Friedrichs

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